Betriebliche Pflegelotsen: So zeigen Sie pflegenden Mitarbeitern einen Kurs auf!

Eben war doch alles noch gut…

Man stelle sich vor: Der Job fordert einen im gesunden Maße und auch, wenn es manchmal schwierig wird, ist man alles in allem zufrieden mit seiner Position. Die eigene Familie ist – abgesehen von kleinen Reibereien hier und da – ein wahrer Harmoniebrunnen. Und die aufgeweckten Kinder halten einen in Bewegung. Umso besser, dass die wohlbehüteten Hobbys für Ausgleich sorgen. So lässt es sich gut leben.

Aber dann, ganz plötzlich, bahnt es sich an: Die eigenen Eltern, mittlerweile im Seniorenalter, brauchen mehr und mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung. Anfangs war es bloß das Einkaufen gehen und gelegentliches Putzen und Aufräumen zuhause. Doch dann das: Ein Schlaganfall beispielsweise ändert alles. Der eigene Elternteil wird zum Pflegefall. Jetzt ist volle Kraft und Hilfe gefragt.

 

Aus Aufgabe wird Belastung. Aus Belastung wird Überforderung. Und dann?

Diese Aufgabe kann einem als pflegendes Familienmitglied viel abverlangen: An wen wende ich mich nun? Wer kann wie und in welchem Umfang helfen? Was kostet eine häusliche oder stationäre Pflege und was übernimmt die Krankenkasse? Wie viel muss ich selber als pflegende Person noch leisten und wie mache ich dieses Pensum mit meinem Arbeits-, Familien- und Privatleben vereinbar? Wie schaffe ich es, bei all dem selber gesund und bei Laune zu bleiben? Und habe ich unter diesen Voraussetzungen überhaupt noch genügend Kraft, mich auf meinen Job zu konzentrieren?

Für pflegende und betreuende Personen ist die Situation häufig zermürbend. Umso wichtiger ist eine Anlaufstelle, die genau für solche Fälle gedacht ist und mit einem kompetenten SOS-Kurs zu helfen weiß: betriebliche Pflegelotsen.

 

Betriebliche Pflegelotsen: erste Hilfe mit SOS-Funktion

Pflegelotsen sind Personen im Unternehmen, die zusätzlich zu ihrer regulären Position speziell zum Thema Pflege in der Familie weitergebildet wurden und als Ansprechpartner für Betroffene zur Verfügung stehen. Sie fungieren als eine Art Vorstufe zur Pflegeberatung und sollen eine empathische, erste Orientierung geben, was als nächstes zu tun ist.

Gleichzeitig ist es förderlich, von Anfang an im Dialog mit pflegenden Kollegen zu sein, um hier Engagement zeigen zu können, so den Rücken zu stärken und einer Überlastung vorzubeugen. Denn viele pflegende Arbeitnehmer gehen alles andere als offen mit ihrer Mehrfachbelastung um, damit kein Eindruck von Schwäche oder ähnlichem aufkommt.

 

Warum sind Pflegelotsen vor allem auch für Arbeitgeber wertvoll?

Pflegelotsen sollen pflegenden Mitarbeitern eine Hilfe sein. Wie das auch dem Arbeitgeber hilft? Statistiken zeigen, dass pflegende Angestellte schnell an ihre Grenzen kommen und die Mehrfachbelastung nicht ohne Weiteres bewältigen können. Was folgt, ist die physische Abwesenheit im Beruf. Entweder in Form von Krankmeldungen oder sogar von Kündigungen. Für Unternehmen bedeutet dieses Szenario betriebliche Folgekosten und die aufwändige Suche und Einarbeitung nach und von Ersatz.

Wer Pflegelotsen im Betrieb etabliert, beugt diesem KO für den Mitarbeiter wie auch für das Unternehmen vor. Darüber hinaus wird auch das Image als familienfreundlicher Arbeitgeber geschärft.

 

Die Vorteile für Unternehmen im Überblick:

 

  • Betriebe etablieren eine pflegesensible Unternehmens-Kultur.
  • Betriebe heben sich wirkungsvoll vom Wettbewerb ab.
  • Betriebe beugen einem Ausfall pflegender Mitarbeiter vor und tragen zur Gesunderhaltung bei.
  • Betriebe maximieren die Leistungsfähigkeit pflegender Mitarbeiter zugunsten ihres Unternehmens.
  • Betriebe vermeiden Kündigungen, den Verlust von Expertise und den Aufwand von Neubesetzungen und Einarbeitung.

 

Wie lassen sich Pflegelotsen im Betrieb etablieren?

Zum Beispiel: gemeinsam mit famPlus. Mit unserer Basis-Onlineschulung reichen wir Ihnen bzw. ausgewählten Personen in Ihrem Betrieb alles an die Hand, was sie als PflegelotsePLUS benötigen. So können die hauseigenen Pflegelotsen dann agieren und Betroffene mit wertvollen Informationen und empathischen Support abholen. Und nicht nur das. Denn auch nach der Schulung, im alltäglichen Betrieb, bleiben die Experten von famPlus mit an Bord als Ansprechpartner und beraten immer dann, wenn weitere Unterstützung gefragt ist. Das ist einzigartig und unser exklusives Plus an Leistung.

Zusätzlich gibt es einen virtueller Pflegekoffer, der darüber hinaus stets aktuelles Informationsmaterial zum Thema, zu weiterführenden Beratungs- und Betreuungsangeboten sowie hilfreiche Checklisten bereithält.

Die jährliche Nachschulung gehört außerdem zum Angebot und hält die PflegelotsenPlus auf Kurs.
 

Lernen Sie das PflegelotsePLUS-Programm jetzt besser kennen

Stärken auch Sie Ihre Mitarbeiter bei diesem herausfordernden Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie – vor allem in Corona-Zeiten, in denen Kontakt sowieso eine Rarität ist und umso wertvoller wird – und lernen Sie das Pflegelotsen-Programm jetzt besser kennen.

 

Unsere nächste Pflegelotsen Schulung findet am 07.09., 09.09., 14.09. und 16.09.2021 statt. 

 

Gerne können Sie sich unter unserem weiterführenden Link zum Thema informieren. Hier geht’s lang: Die PflegelotsePLUS Online-Schulung - Leinen los für beste Begleitung | famPLUS

Überzeugt? Dann buchen Sie Ihren Termin jetzt online oder telefonisch unter 089/809902700. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen und Ihren zukünftigen PflegelotsenPlus für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu sorgen.

 

famPLUS - Gemeinsam für Ihr persönliches PLUS! 

Wir beraten Sie individuell rund um das Thema Pflege und Vorsorge sowie zur Organisation der Versorgung in Ihrer Region. Sie können uns unter 089/8099027-00 jederzeit erreichen. Unsere Beratung steht allen Mitarbeitern unserer Kooperationspartner zur Verfügung. 

 

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Hinweis in eigener Sache

Update zum Cyber-Angriff

Wir möchten unsere Kunden weiter über die Auswirkungen des Cyber-Angriffs vom 2.7.2021 informieren.

Es sind keine Daten von IT-Systemen der famPLUS abgeflossen, insbesondere auch keine Kundendaten. Gestört war allerdings für zwei Werktage der interne Zugriff. Zudem wurden E-Mails nicht zugestellt, die an uns zwischen dem 2.7.2021 21:00 Uhr und dem 6.7.2021 18:00 gesendet wurden. Wir bitten Sie, diese Mails ggf. nochmals zu senden.

Ausgangspunkt des Angriffs war eine Fernwartungssoftware der Firma Kaseya, die von Erpressern so manipuliert wurde, dass sämtliche an die Software angeschlossenen Systeme verschlüsselt wurden und nur gegen Zahlung eines Lösegeldes entschlüsselt werden können. Zu den Kunden der Firma Kaseya zählen vor allem IT-Systemhäuser weltweit. Hierunter auch ein deutscher Dienstleister, der wiederum Teile der IT von famPLUS betreut.

Betroffen bei famPLUS waren konkret ein Mail-Server, ein internes Laufwerk mit nicht-personenbezogenen Daten (vor allem Marketingunterlage) und zwei Endgeräte. Kundendaten in Gestalt von Mailadressen und Kontaktdaten befanden sich allein auf dem Mail-Server. Die eigentlichen Produktivsysteme der famPLUS befinden sich in einer separaten IT-Struktur und sind nicht betroffen. 

famPLUS hat unverzüglich alle notwendigen Maßnahmen zur Widerherstellung der Arbeitsfähigkeit unternommen. Der E-Mailverkehr ist wieder möglich. Eine Meldung zum Datenvorfall an die zuständigen Behörden sowie eine Anzeige beim Ansprechstelle Cybercrime des LKA Bayern ist erfolgt.

Wir werden Sie bezüglich der aktuellen Entwicklung auch weiterhin auf dem aktuellen Stand halten.

Siehe zu weiteren Hintergründen auch FAZ.

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Multiple Sklerose – Mein Leben mit der Krankheit der 1000 Gesichter

Die Diagnose Multiple Sklerose erhielt Samira Mousa im Jahr 2013. In diesem Beitrag gibt uns Frau Mousa einen Einblick in ihre Gefühlswelt und schreibt darüber, wie es ihr in den letzten Jahren mit der Erkrankung ergangen ist.

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Wenn ein Familienangehöriger zum Pflegefall wird, bedeutet dies für die betreuende Person oftmals eine große Umstellung. Wie können Betriebe dazu beitragen, ihre Mitarbeiter im Falle des Falles aufzufangen? Zum Beispiel mit betrieblichen Pflegelotsen.