Neue Studie: Wenn Eltern die Wahl haben

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Im Wahljahr sind Familien wieder ein Thema: Die Parteien streiten sich über Ehegatten- oder Familien-Splitting, das Betreuungsgeld und andere möglichen Maßnahmen. Eltern fragen sich, was mit dem Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz ab August sein wird - und ob die Politik überhaupt die Familienbedürfnisse kennt. Bei der aktuellen Familienpolitik haben Eltern nicht das Gefühl, wie jetzt eine repräsentative Forsa-Studie im Auftrag der Zeitschrift ELTERN ergab.

Neben der Haltung zur aktuellen Familienpolitik und den familienpoltischen Leistungen wurden 1000 Eltern auch zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie und zur Bildung befragt. 

Einige Ergebnisse in Kürze:

  • Fast zwei Drittel der befragten Eltern sind von der Familienpolitik verwirrt und können nicht erkennen, dass konkrete familienpolitische Ziele verfolgt werden.
  • Wunsch und Wirklichkeit klaffen bei der Rollenverteilung oft auseinander. Hauptgrund: Fast die Hälfte gibt an, dass für das Wunschmodell das Einkommen zu gering ausfallen würde.
  • Die Leistungen, die Familien zugute kommen sollen, sind für Eltern schwer zu überblicken. 
  • Die diversen Zuschüsse und Steuervorteile sind umstritten. Das Ehegattensplitting und die beitragsfreie Mitversicherung nicht berufstätiger Ehepartner sind besonders beliebt. Beim Betreuungsgeld hingegen war eine knappe Hälfte (49 Prozent) für die Abschaffung.
  • Überraschend: 42 Prozent der befragten Eltern finden, dass Mütter mindestens drei Jahre nach der Geburt zuhause bleiben sollten. 

Weitere Informationen auch auf der Eltern-Webseite, hier gibt es neben einer Zusammenfassung auch den Ergebnisbericht. 


Erscheinungsdatum: 10.04.2013