Familienfreundliche Angebote müssen kommuniziert werden

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Familienfreundliche Angebote sind Investitionen in die Arbeitgeberattraktivität - und je höher die Nutzung desto größer der Nutzen.

Damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ihre Angebote rund um Familien nutzen können, müssen sie davon erfahren. Was trivial klingt, ist entscheidend für den Erfolg.

Es gibt für die interne Kommunikation familienfreundlicher Angebote kein Standardrezept, das für alle Unternehmen gleichermaßen passt. Wir haben für Sie die wichtigsten Grundregeln zusammengestellt. 

Interne Kommunikation rund um Vereinbarkeit

Alles muss zusammenpassen

Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit kommen nur gut an, wenn sie glaubhaft zur Philosophie und Kultur des Unternehmens passen. Oft gilt es, Geduld zu haben und das Vertrauen der Mitarbeiter sukzessive aufzubauen. Dabei sollten Sie als Arbeitgeber authentisch und offen kommunizieren  und Ihre Mitarbeiter über Ziele, geplante Maßnahmen und strategische Überlegungen  informieren.

Binden Sie die Führungskräfte ein

Die Überzeugung der Führungskräfte spielt eine wesentliche Rolle. Daher sollten Sie diese so früh wie möglich informieren und für die Vereinbarkeitsthemen sensibilisieren. Machen Sie den Mehrwert klar! (Für Skeptiker in der Führungsebene: Hilfreich sind Studien zu den betriebswirtschaftlichen Effekten , z.B. http://www.ffp-muenster.de). Führungskräfte sind wichtige Vorbilder, die die Angebote aktiv weitertragen müssen, damit sie angenommen werden.

Informieren Sie alle internen Gruppen möglichst frühzeitig

Ob Betriebsrat oder Mitarbeiternetzwerke, die Sozialberatung oder andere interne Gruppen – informieren Sie sie offen und umfassend und beziehen Sie sie bei der Gestaltung der familienfreundlichen Angebote ein. Wenn die Mitarbeiter dann Informationen nicht nur aus einer Richtung (also von oben) bekommen, wird es glaubhaft und das Vertrauen steigt.

Nutzen Sie bestehende Kanäle, Anlässe und Strukturen

Sie haben in Ihrem Unternehmen Intranet, einen Newsletter, ein Mitarbeitermagazin und Schwarze Bretter? Machen Sie die Informationen zum Angebot dort unübersehbar – leicht erreichbar, klar und übersichtlich. Sprechen Sie Mitarbeiter direkt an – zum Beispiel durch Informationen bei der Gehaltsabrechnung, Infostände in der Kantine oder bei der Betriebsversammlung. Integrieren Sie die Angebote in vorhandene Strukturen wie Mitarbeitergespräche oder – umfragen und nutzen Sie Dialogsituationen durch alle Hierarchieebenen. Auch die Einführung eines neuen Angebots wie famPlus bietet einen guten Anlass.

Echte Menschen schaffen Glaubwürdigkeit

Konkrete Beispiele einzelner Mitarbeiter können Ihre Angebote und Maßnahmen besonders gut transportieren. Gesichter und Geschichten ermöglichen die Identifikation. Positive Beispiele motivieren – aber sie müssen authentisch sein und einen großen Mitarbeiterkreis repräsentieren.

Einmal ist keinmal…

Damit die Maßnahmen wirklich ankommen und bei Bedarf auch genutzt werden, müssen sie nicht nur ständig parat sein(z.B. Intranet, Aushänge), sondern auch immer wieder aktiv kommuniziert werden. Dazu braucht man Geduld, Geduld und Geduld. Nur durch eine kontinuierliche Kommunikation werden Angebote und Maßnahmen im Unternehmen verankert.

…aber zu viel ist zu viel

Ihre Mitarbeiter interessieren sich unterschiedlich stark für die Themen. Wichtig ist die Dosis der Information – ein zu viel kann Ablehnung hervorrufen.  Eine Möglichkeit ist die Befragung der Mitarbeiter, oft genügen auch offene Ohren und Augen: .Wie viele kennen die Angebote? Werden Infomaterialien gleich entsorgt? Hören Sie bei der Betriebsversammlung ein genervtes „Schon wieder…“? Oder gibt es Tabuthemen? 

Linkliste zum Thema:

http://www.erfolgsfaktor-familie.de/default.asp?id=643

http://www.rolandberger.com/media/pdf/Roland_Berger_Familienfreundlichkeit_von_Unternehmen_20100713.pdf

famPlus unterstützt bei der Implementierung. Wir stellen unseren Kunden Kommunikationsmittel in digitaler und gedruckter Version zur freien Verfügung, ebenso Textvorschläge für unterschiedliche Verwendungsformen. Doch nicht nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen informiert werden, ntern gilt es Überzeugungsarbeit zu leisten. Daher bieten wir Ihnen auch Workshops mit Führungskräften oder internen Gruppen wie dem Betriebsrat an. Zusätzlich präsentieren wir das Angebot vor Ort direkt den Mitarbeitern und erstellen auch individuelle Unterlagen. 

 


Erscheinungsdatum: 30.07.2013