Eine Leih-Opa aus dem Nachbarort – die ideale Lösung für Kirsten

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Mit 8 Jahren ist Gerits Tochter Kirsten H. schon in einem Alter, in dem sie mitreden möchte bei der Kinderbetreuung. „Wenn es für unsere Tochter nicht gepasst hätte, dann hätten wir das nicht gemacht“, erzählt Gerit aus Poing bei München. Die 44-jährige Informatikerin arbeitet bei der metafinanz Informationssysteme GmbH als Projektmanagerin und verantwortet dort den Themenbereich „Claims“, in dem sie mit ihrem Team fachliche und technische Lösungen für die Versicherungsbranche entwickelt . Sie hat bereits Erfahrung in der Suche von Kinderbetreuung neben den normalen Kitaplätzen, denn Gerit fing bereits in der Elternzeit, nur 7 Monate nach der Geburt des Babys wieder an, in Teilzeit für 20 Wochenstunden zu arbeiten.

„Mein Chef wollte mich gerne so schnell wie möglich wieder mit möglichst vielen Stunden hier haben“, erinnert die 44-Jährige sich. „Das ist ja auch schmeichelhaft. Aber als dann meine Elternzeit nach 2 Jahren endgültig vorbei war, und der Chef eigentlich wollte, dass ich voll wieder einsteige, da haben wir dann zunächst eine 25-, später eine 30-Stundenwoche ausgehandelt.“ Das, so findet Kirstens Mutter, sei ideal für sie als berufstätige Mutter: „Ich möchte jeden Tag arbeiten, aber eben nicht den ganzen Tag. Sechs Stunden sind genau richtig.“ Die Führungskraft zeigt sich sehr zufrieden mit den Möglichkeiten, die ihr Arbeitgeber ihr bietet: „Bei uns in der Firma gibt es flexible Teilzeitmodelle, und es ist sehr viel denkbar.“

Theoretisch könnte Gerit ihre Arbeitszeit so mit dem Hort und der Schule ihrer Tochter Kirsten abdecken. Aber weil sie als Führungskraft auch Auβentermine hat und flexibel sein muss, hat sich Familie H. schon vor einigen Jahren eine Leih-Oma organisiert. „Das war gut, aber für Kirsten ziemlich viel hin und her. Die Oma hat meine Tochter nämlich vom Kindergarten abgeholt und bei sich zuhause betreut. Und ich habe sie dann abends abgeholt. Das wollten wir so nicht mehr.“

Kirstens Vater arbeitet in der Luft- und Raumfahrt als Ingenieur – er ist viel unterwegs, „Oft erfahren wir das sehr kurzfristig“, berichtet Gerit. Vom Alltag, so die Informatikerin, bekomme der Vater aufgrund seines beruflichen Engagements nicht alles mit, das organisiere hauptsächlich sie. Und so war es auch Gerit, die im Februar diesen Jahres auf der Firmenwebseite im Intranet las, dass ihr Arbeitgeber metafinanz eine Kooperation mit famPlus geschlossen hat, durch die sie als Angestellte sich qualifizierte Kinderbetreuung vermitteln lassen kann, und dass die Firma die Kosten für die Vermittlung übernimmt.

„Ich habe auf den Link zu famPlus geklickt, mich freischalten lassen, und einen Fragebogen ausgefüllt, auf dem ich meine Wünsche angeben konnte.“ Das alles, so Gerit, sei sehr einfach gewesen. Besonders gut gefallen hat ihr das groβe Freitextfeld, in dem sie als potentieller Kunde ihre Wünsche selbst formulieren konnte – als IT-lerin weiβ sie genau, dass Formulare nicht alles abfragen können.

Gleich darauf, erinnert die metafinanz-Angestellte sich, habe sie eine Bestätigungsmail erhalten, dass ihre Anfrage eingegangen sei. Und zwei bis drei Tage später wurde sie von einer famPlus-Mitarbeiterin telefonisch kontaktiert, um in die Einzelheiten zu gehen: „Wir haben etwa 20 Minuten miteinander gesprochen, um auch Dinge abzuklären, die man in so einen Fragebogen vielleicht nicht schreibt“, lobt Gerit das Vorgehen vom famPlus.

Nur eine Woche später erhielt sie den Vorschlag, sich mit einem Leihopa aus dem Nachbarort in Verbindung zu setzen. „Da famPlus eine eigene Datenbank hat, in der die Kandidaten sich mit einem Profil vorstellen können, konnten wir uns den schon mal genauer ansehen“, sagt Gerit. Für sie war es wichtig, nachlesen und ihrer Tochter erklären zu können, warum sich der Kinderbetreuer für diesen Job interessiert „Es hat mir gefallen, dass er schrieb, es sei wichtig, Kinder in ihrer Umgebung zu betreuen.“

Dann ging alles recht schnell: Der Leihopa, ein Herr Mitte 60, wurde zu Familie H. nach Hause eingeladen für ein nachmittägliches Kennenlernen. Man war sich sympathisch, Tochter Kirsten fand den Opa gleich gut, und so wurden sich die H.s und Opa R. bald einig über die Modalitäten.

„Nun holt er Kirsten bis zu 2 Mal pro Woche vom Hort ab und kümmert sich um sie. In den Ferien oder in Stoβzeiten , wir planen das für jeden Monat neu und rechnen genau ab“, erklärt Gerit ihre Kinderbetreuungslösung. Familie H. ist sehr zufrieden. „Unser Leihopa ist nun sogar in unsere Gemeinde gezogen – vorher war er zwar auch nur 3 km weit weg, aber so ist das natürlich toll. Ich denke und hoffe, dass wir das noch ein paar Jahre so machen können“, freut sich Gerit H. und Tochter Kirsten freut sich mit.


Erscheinungsdatum: 05.11.2013