Demografischer Wandel als größte Herausforderung

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Für 60 Prozent der befragten Spitzen-Führungskräfte in Deutschland, ist der demografische Wandel die dringlichste gesellschaftliche Herausforderung - noch vor Wirtschafts-, Finanz- und Staatskrisen (48 Prozent) und der Sicherung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der Überwindung sozialer Ungleichheit (28 Prozent). Das ergab eine neue Studie des Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) mit dem Titel "Entscheidungsträger in Deutschland: Werte und Einstellungen". "Die Führungskräfte wissen, dass der demografische Wandel kommt, und sie erkennen, dass wir zu wenig tun, um uns darauf einzustellen. Sie empfinden eine gewisse Hilflosigkeit", sagt Jutta Allmendinger, Präsidentin des WZB. "Sie sehen die Herausforderung, scheitern aber an der Umsetzung von Lösungen."

Im Zentrum der Befragung standen die Werte und Einstellungen der gesellschaftlichen Führungselite. Als Motiv für die Ausübung der jeweiligen Spitzenfunktionen nannten fast alle Befragten den Wunsch, die Gesellschaft mitgestalten zu wollen (92 Prozent). Gesellschaftliche Verantwortung nennen zwei Drittel der Befragten als wichtigsten persönlichen Antrieb. Ehrgeiz dagegen spielt für 31 Prozent der Männer und 23 Prozent der befragten Frauen eine zentrale Rolle. Weiterhin liefert die Befragung Einsichten in die Einstellungen der Führungselite gegenüber gesellschaftlichen Themen wie Spenden, Entwicklungshilfe, Zufriedenheit mit Institutionen sowie Integration von Migranten.

Weitere Informationen sowie Download der Broschüre unter

https://www.wzb.eu/de/pressemitteilung/elite-demografischer-wandel-ist-die-groesste-herausforderung


Erscheinungsdatum: 20.09.2013