Bei Anruf Notfallmama!

Gina Sanders

Alles ist perfekt durchgeplant und organisiert. Er bringt die Kleine in die Kita, sie den Großen in die Schule. Beide Kinder sind bis 17:00 Uhr in der Betreuung und werden dann abwechselnd von mal dem einen mal dem anderen Elternteil abgeholt. So können beide Eltern entspannt ihrer Berufstätigkeit nachgehen. Eigentlich funktioniert das immer, aber was wenn eines der Kinder plötzlich krank wird? Für die meisten berufstätigen Eltern der Supergau. Ganz besonders dann, wenn wichtige Termine anstehen, die eigene Notfallbetreuung verhindert oder nicht vorhanden ist und keiner der beiden Zuhause bleiben kann. Aber auch ein kurzfristig angesetzte Besprechung, eine Geschäftsreise oder eine Erkrankung der Tagesmutter oder der Eltern selbst können Grund für eine Notfallbetreuung sein. 

 

Wenn das Kind krank ist

Für diese Fälle bietet famPLUS die Notfallbetreuung. Je nach Kooperationspartner können die Eltern innerhalb von nur wenigen Stunden mit einer Notfallmama rechnen. Bei den Notfallmamas zum Beispiel sind die Betreuerinnen zum Teil schon innerhalb von nur zwei Stunden am Einsatzort: „Wenn ein Kind krank ist, kontaktieren die Eltern uns telefonisch oder per Mail oder SMS. In Hamburg dauert es dann rund zwei, in Berlin bis zu drei Stunden, bis eine Notfallmama vor der Tür steht. Wir bringen einen Betreuungsvertrag mit, in dem alle wichtigen Dinge geregelt sind, wie Telefonnummern, Kinderarzt, Versicherungen. Nach dem Einsatz erhalten die Eltern eine Rechnung von uns. Am besten ist es, bereits am Tag zuvor Bedarf anzumelden. Aber es ist auch morgens noch möglich, eine Notfallmama zu bekommen. Auch wenn eine Tagesmutter oder der Babysitter kurzfristig ausfallen, kann dieser Service genutzt werden. Der Einsatz der Notfallmamas dauert mindestens drei Stunden und meistens ein bis zwei Tage“, berichtet Angela Schmidt, Gründerin der Notfallmamas. Alle Notfallmamas bieten berufliche Qualifikationen als Kranken- oder Kinderkrankenschwester, Kindergärtnerin, Erzieherin, Sozialpädagogin, Tagesmutter oder erfahrene Mutter und qualifizieren sich im Rahmen von Fortbildungen ständig weiter. So ist sichergestellt, dass die Kinder, selbst wenn sie krank sind, optimal versorgt sind. „ Zum Wohl der Kinder können wir die Betreuung allerdings erst in der Phase der Rekonvaleszenz übernehmen. Solange sie akut krank sind oder eine ansteckende Krankheit haben, ist es besser, wenn ein Elternteil vor Ort ist,“ so Angela Schmidt.

 

 

Notfall mit gesundem Kind

Meistens bleiben Eltern, auch wenn Meeting oder Dienstreisen kurzfristig angesagt werden, etwas mehr Zeit für die Organisation einer Betreuung. Für all diese kann eine Notfallbetreuung nach Hause bestellt werden. „Wir freuen uns, wenn wir mindestens 24 Stunden vorher angefragt werden. In Einzelfällen können wir sicherlich auch kürze Vorlaufzeiten noch berücksichtigen, aber je mehr Vorlauf wir haben, desto größer ist die Chance, dass wir auch helfen können,“ so Stephanie Beivers, Gründerin der Agentur Leo-Kinderevents. Im Gegensatz zu den Notfallmamas betreuen die Kindergärtnerinnen, Erzieher, Studenten und Studentinnen von Leo-Kinderevents allerdings keine kranken Kinder. „Ein krankes Kind braucht spezielle Betreuung, die wir leider nicht gewährleisten können“, erklärt Beivers. 

Eine weitere Möglichkeit der Notfallbetreuung bietet famPLUS über ein Kooperation mit Kindertagesstätten. Mit einer Vorlaufzeit von nur einem Tag können hier Back-up Plätze in Anspruch genommen werden.

 

Der Arbeitgeber zahlt

Einige Arbeitgeber übernehmen die anfallenden Kosten, die zwischen 25 und 33 Euro pro Stunde liegen, komplett. Ohne Limitierung der Stundenzahl. Andere zahlen nur in echten Notfällen oder begrenzen die Anzahl der bezahlten Stunden. Übernimmt der Arbeitgeber die Kosten nicht und müssen diese privat bezahlt werden, können sie zu zwei Dritteln steuerlich geltend gemacht werden. 

 

 

 

Die Notfallbetreuung im Schnellüberblick

 

Angeboten wird die Notfallbetreuung Zuhause in und im Umkreis von 30 Kilometer zum Stadtkern von:

Hamburg, Berlin, Potsdam, Düsseldorf, Frankfurt, Köln, Essen, München, Stuttgart und Regensburg

 

Notfallbetreuung in Kindertagesstätten:

Aachen, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Köln und München

 

Kosten:

Zwischen 25 und 36 Euro pro Stunde. 

Einige Arbeitgeber übernehmen die Kosten komplett, ohne Limitierung der Stundenzahl. Andere übernehmen die Kosten nur in echten Notfällen. Es lohnt sich, sich vorab schon mal zu erkundigen!

 

Tipps: 

Muss die Notfallbetreuung privat bezahlt werden, können die Kosten zu zwei Dritteln steuerlich geltend gemacht werden. 

Auch lohnt es sich, mit dem Arbeitgeber über eine Kostenübernahme zu sprechen. Selbst wenn dieser keinen Vertrag über eine Notfallbetreuung mit famPLUS hat. 


Erscheinungsdatum: 21.07.2016