FAQ

Ist der famPLUS-Service das Richtige für mein Unternehmen und meine Mitarbeiter?
Wir nehmen uns im Vorfeld Zeit, um genau das herauszufinden. Dazu besprechen wir die Themen, die für Sie als Arbeitgeber relevant sind. Ebenso erkundigen wir uns nach Ihrer Mitarbeiterstruktur, aktuellen Problemen, bereits bestehenden Angeboten und den regionalen bzw. lokalen Strukturen. So schaffen wir gemeinsam die Entscheidungsgrundlage.

Wie sichern Sie die Qualität?
Wir haben in jedem Bereich transparente Prozesse auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse definiert. Dadurch sichern wir die Qualität des Angebots, auch die Beratungsprozesse sind standardisiert.

Wie rekrutieren Sie Betreuer?
Wir recherchieren aktiv, um passende Kinderbetreuer zu finden. Neben der Schaltung von Anzeigen arbeiten wir aktiv mit Erzieherschulen und Pädagogischen Hochschulen zusammen, mit Tageselternvereinen stehen wir im Austausch. Zudem nutzen wir unser Netzwerk, um das jeweils passende Angebot machen zu können.  

Wie kommuniziere ich ein Angebot wie das von famPLUS an meine Mitarbeiter?
Nutzen Sie dafür alle internen Kommunikationskanäle, die Ihnen zur Verfügung stehen. Sie erhalten dafür ein komplettes Kommunikations-Paket von famPLUS, dass Texte, Vorlagen und Materialien für alle Einsatzmöglichkeiten bereit hält. Hilfreich sind auch kleine interne Informationsveranstaltungen, bei denen famPLUS direkt das Angebot Ihren Mitarbeitern vorstellt.

Kann ich die Nutzung durch die Mitarbeiter einschränken?
Als Arbeitgeber entscheiden Sie, wem Sie das Angebot zur Verfügung stellen. Sie können es allen Mitarbeitern anbieten, müssen aber nicht. Wir haben Kunden, die unseren Service nur an bestimmten Standorten, nur für bestimmte Mitarbeitergruppen oder nur für bestimmte Situationen bzw. Einsatzmöglichkeiten nutzen.

Was kostet der Service von famPLUS?
Grundsätzlich setzen sich die Kosten aus einer jährlichen Bereitstellung sowie fallabhängigen Gebühren zusammen. Gerne erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot, dass auf Ihre Situation passt.

Wo bieten Sie Ihren Service an?
famPLUS bietet den kompletten Service bundesweit an. Das heißt, nicht nur in Ballungszentren organisieren wir Ihren Mitarbeitern die passenden Lösungen, sondern auch an deren Wohnorten oder auf dem Weg zur Arbeit.

 

Ich möchte mich als Kinderbetreuuer/in bewerben - was muss ich beachten?

Auf famPLUS.de können sich nur Tagesmütter/-väter, Kinderfrauen/Kinderbetreuer, Leihomas/-opas und Babysitter bewerben, die ihre Qualifikation, ihre Kenntnisse und ihre Erfahrung nachweisen können.

Sie gehören dazu? Dann müssen Sie sich ein wenig Zeit nehmen für unseren Fragebogen und ein persönliches Telefoninterview. Beides ist ein wichtiger Teil unseres Qualitätskonzepts. 

Wenn Sie Fragen oder Unklarheiten haben, melden Sie sich einfach bei uns. Wir unterstützen Sie gerne!

Welche Kosten kommen auf mich als Kinderbetreuer zu?
Keine! Das famPLUS-Angebot ist für Betreuer komplett kostenlos – von der Registrierung bis zur Vermittlung. Wir übernehmen sogar die Kosten von 13 Euro für das erweiterte Führungszeugnis, das Sie bei uns einreichen müssen.

Wie hoch ist der Stundenlohn?
Diesen vereinbaren Sie direkt mit den Eltern. Wir setzen aber den gesetzlichen Mindestlohn als Minimum voraus. Der Stundenlohn ist vor allem von der Qualifikation, dem Umfang der Betreuung, den Aufgaben und den regionalen Gegebenheiten sowie von Zuschüssen abhängig. Ganz grob lässt sich sagen: Ein/e Tagesmutter/-vater bekommt je nach Angebot zwischen 4 Euro und 10 Euro Stundenlohn pro Kind und Stunde, Kinderfrauen/Kinderbetreuer oder Leihomas/-opas verlangen zwischen 8,5 Euro und 18 Euro pro Stunde; Babysitter zwischen 8,5 Euro und 15 Euro pro Stunde.

Welche Unterlagen muss ich einreichen?
Das hängt davon ab, ob Sie sich als Tagesmutter/-vater, Kinderfrau/-betreuer, Leihoma/-opa oder Babysitter bewerben. Neben einem Identitätsnachweis (Kopie Personalausweis oder eines anderen Lichtbildausweises) sowie dem erweiterten Führungszeugnis (nicht notwendig bei Tagesmüttern/vätern mit Pflegeerlaubnis) benötigen wir:

  • von Tagespflegepersonen/Großpflegestellen die Pflegeerlaubnis. Gerne auch weitere Bescheinigungen über Qualifizierungs- oder Fortbildungsmaßnahmen.

  • von Kinderfrauen/-betreuern einen Nachweis, dass Erfahrung in der Kinderbetreuung vorliegt. Das kann z.B. eine entsprechende Ausbildung sein oder durch eine Bescheinigung einer Familie erfolgen, für die gearbeitet wurde.

  • von Babysittern ebenfalls einen Nachweis, dass Kenntnisse bzw. Erfahrung bei der Kinderbetreuung vorliegen. Geeignet sind z.B. ein Babysitter-Pass, Bescheinigung einer ehrenamtlichen Jugendarbeit, Praktika-Nachweise oder Referenzen von Eltern.

  • von Leihomas bzw. -opas entweder ein Führungszeugnis oder Elternreferenzen. Selbstverständlich gehen auch andere Nachweise, dass Kenntnisse und Erfahrungen in der Kinderbetreuung vorliegen.

  • von Einrichtungen die gültige Betriebserlaubnis.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihre Erfahrung oder Ihre Qualifikation ausreicht, sprechen Sie einfach mit uns.

Warum benötige ich ein erweitertes Führungszeugnis? 

Leider ist die Gefährdung des Kindeswohls ein allgegenwärtiges Thema geworden. Zum 1. Mai 2010 hat der Gesetzgeber im Bundeszentralregistergesetz (BZRG) in §§ 30a und 31 die Grundlage für das sogenannte erweiterte Führungszeugnis geschaffen, das für Personen erteilt werden kann, die beruflich, ehrenamtlich oder in sonstiger Weise kinder- oder jugendnah tätig sind. Für die Eltern, die über uns eine Betreuung suchen, ist es wichtig, dass der oder die mögliche Kinderbetreuer/in ein tadelloses, erweitertes Führungszeugnis vorweisen kann.

Wo und wie bekomme ich ein erweitertes Führungszeugnis? Kostet das etwas?
Beantragen können Sie bei Ihrem zuständigen Meldeamt (z.B. Einwohnermeldeamt, Bürgerbüro, Rathaus...). Dafür benötigen Sie ein Anforderungsschreiben von uns. Die Kosten von 13 Euro erstatten wir Ihnen, wenn uns das vollständige Profil und die Quittung vorliegen.